Sie befinden sich hier: PrivatkreditVergleich.org » Zinssatz
Privatkredit-Angebot von CreditPlus

Festzins und Tageszins?

Eigentlich sind das keine genauen Bezeichnungen. Aber es lässt sich leicht erraten, was damit wohl gemeint sein kann.
Festzins – das sind die Zinsen, die das Festgeld bringt. Und Tageszins – das sind eben die Zinsen bei der Anlage als Tagesgeld. Lassen wir es einmal bei diesen Definitionen. Dann sind wir schnell bei Webseiten wie etwa www.festzins.net und www.tageszins.net.

Das Festgeld

Es ist keine große Überraschung, wenn es auf die Webseite festzins.net tatsächlich Informationen rund um das Festgeld gibt. Unter Festzins könnte man natürlich auch etwas anderes verstehen: den festen, unveränderlichen Zinssatz, der für einen günstigen Immobilienkredit für Jahrzehnte gilt – heute durchaus keine Utopie. Doch geht es bei festzins.net tatsächlich um das Festgeld und alle seine Formen und Möglichkeiten.

Als Festgeld bezeichnet man eine Geldanlage für eine bestimmte Frist. Eng verwandt damit ist das Termingeld.
Auch hier geht es nicht um eine tageweise Anlage, sondern wie beim Festgeld um einen längeren Zeitraum. Er endet aber nicht durch Fristablauf, sondern an einem bestimmten Termin. Das ist dann ideal, wenn man das Festgeld zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht. Mit normalem Festgeld kommt man da meist nicht so gut hin und muss dann die Zeit mit Tagesgeld überbrücken. Doch hat diese Variante den Vorteil, dass man, wenn sich der Termin um Tage oder Wochen verschiebt, eben doch noch eine zwischenzeitliche Anlage als Tagesgeld wählen kann. Andererseits: eine erneute Anlage als Termingeld ist ebenfalls möglich, weil es dies, vor allem bei höheren Beträgen, auch für sechs, acht oder auch zwölf Tage gibt. Manche Banken sind da sehr flexibel, andere dagegen wieder nicht; sie beschäftigen sich nur mit der reinen Festgeldanlage.

Das Tagesgeld

Bei den Zinsen für das Festgeld muss man heute schon genau hinsehen – und mit den Anlagen als Tagesgeld vergleichen. Denn dort gibt es inzwischen Anlagen, die dem Festgeld vor allem in den kürzeren Laufzeiten den Rang ablaufen. Grund ist die steigende Beliebtheit der Anlage in Tagesgeld zu Zeiten steigender Zinsen. Da wartet der Anleger auf höhere Zinsen, und in der Zwischenzeit legt er als Tagesgeld an – und eben nicht als Festgeld. Das machen sich Banken zunutze und bieten das Tagesgeld mit Zinsgarantie an. Da wird der Zins für das Tagesgeld für einen bestimmten Zeitraum garantiert. Der Kunde kann weiterhin täglich verfügen, aber er muss während der Garantiefrist nicht auf die Zinsen achten und ist vor Zinsänderungen geschützt. Auf diese Weise erhält er praktisch Festgeldzinsen trotz des Vorteils der täglichen Verfügbarkeit.